Vom Foto zur revisionssicheren Anlagenakte.
Ihre Servicetechniker dokumentieren an der Anlage — per Foto, Sprache oder Text über WhatsApp. Das System erkennt die Bauteile, prüft gegen Normen und Ihre Firmenstandards und liefert den Prüfbericht, bevor der Techniker vom Hof fährt. Die Freigabe bleibt bei Ihrem Meister.
Die Prüfpflicht wächst. Die Dokumentation kommt nicht mit.
Verteilte Teams, uneinheitliche Doku.
Servicetechniker arbeiten allein, beim Kunden, unter Zeitdruck. Die Dokumentation entsteht abends im Auto — oder gar nicht. Jeder Standort, jeder Subunternehmer dokumentiert anders.
Word und Papier halten keiner Prüfung stand.
Wer gegenüber Betreibern, Versicherern oder im Schadensfall vor Gericht belegen muss, dass ordnungsgemäß geprüft wurde, braucht lückenlose, unveränderliche Nachweise. Zettel und Excel liefern das nicht.
Meisterwissen steckt in wenigen Köpfen.
Was der erfahrene Sachkundige im Blick hat, steht in keinem Formular. Geht er, geht das Wissen mit.
Erfassen. Prüfen. Freigeben.
Erfassen.
Foto, Sprachnachricht oder Text per WhatsApp — in der eigenen Sprache, ohne App, ohne Schulung. Geführte Abläufe leiten bei der Inbetriebnahme Schritt für Schritt durch die Prüfreihenfolge. Nichts wird vergessen, auch nicht unter Zeitdruck.
Auswerten.
Die Analyse-Engine gleicht die Anlage mit Normen und Ihren Firmenstandards ab: Befund, Schweregrad und Einordnung, ob etwas belegt, vermutet oder nicht beurteilbar ist. Rund 50 Prüfaspekte laufen parallel — jeder Befund mit Quelle.
Berichten.
Der normbezogene deutsche Prüfbericht samt Prüfbuch-Eintrag ist fertig, bevor der Techniker das Werksgelände verlässt — in der passenden Tonlage für Techniker, Fachkraft oder Betreiber.
Freigeben.
Ihr Meister oder Sachkundiger prüft, korrigiert und gibt frei. Er entscheidet, nicht die Maschine — und jede seiner Korrekturen macht die nächste Auswertung besser.
So wird Meisterwissen gesichert und wirkt über viele Standorte — ein Meister prägt über das System viele Techniker.
Kein Berichtsgenerator. Eine Anlagenakte über Jahre.
Das System führt jede Anlage über ihren Lebenszyklus: Montage, Inbetriebnahme, wiederkehrende Prüfung, Störung, Retrofit. Soll, Ist und Historie liegen pro Anlage zusammen — daraus entstehen Prüfpläne, Mängellisten und Fristenübersichten über die ganze Flotte.
Ein Servicetechniker steht beim Betreiber an einem Prozesskran. Das System kennt die Anlage — Historie, letzte Prüfung, offene Mängel — und führt ihn durch die elektrische Prüfung. Bei der nächsten wiederkehrenden Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 und 52 baut es auf genau dieser Akte auf.
Ehrliche Befunde. Lückenloser Nachweis.
Sicherheit konservativ.
Sicherheitskritische Punkte — Berührungsschutz, Schutzleiter, NOT-HALT-Kreise — werden nie automatisch als bestanden gewertet. Fehlt der Nachweis im Bild, gilt der Punkt als nicht nachgewiesen. Messwerte bleiben der Fachkraft vorbehalten.
Jeder Befund belegt.
Was das Bild nicht hergibt, wird als nicht geprüft ausgewiesen — nicht geraten. Jeder Befund trägt seine Erkenntnisklasse (belegt, vermutet, nicht beurteilbar) und seine Quelle: Foto, Norm, Messwert.
Audit-Trail, EU-AI-Act-tauglich.
Jeder Auswerteschritt wird unveränderlich mit Zeitstempel protokolliert und ist exportierbar. Damit ist jede maschinelle Einschätzung im Nachhinein prüfbar — gegenüber Betreibern, Versicherern und Auditoren.
| 12:41:52 | PRÜFPUNKT | Berührungsschutz Verteilung NSHV-2 | belegt · 3 Quellen | sha256:9f31…c2a4 |
| 12:41:53 | PRÜFPUNKT | RCD-Auslösung 30 mA — Messwert fehlt | nicht beurteilbar | sha256:77b0…e19d |
| 12:44:10 | FREIGABE | Sachkundiger bestätigt Befunde 01–12 | protokolliert | sha256:d4c8…0b7f |
Auszug aus dem Audit-Trail — jeder Auswerteschritt unveränderlich protokolliert, mit Zeitstempel und Prüfsumme.
Die Unterlagen, die Service und Projekt verlangen.
Prüf- und Abnahmebericht
DIN VDE 0100-600
Wiederkehrende Prüfung mit Prüfbuch-Eintrag
DGUV V3 · kranspezifisch DGUV V52
Priorisierte Mängelliste — je Anlage und über die Flotte
Inbetriebnahme-Protokoll aus geführtem Ablauf
Soll-Ist-Abweichungsbericht bei Neubau und Retrofit
Aufgabenliste für Nacharbeiten
Eigene Prüfpunkte und Firmenstandards sind fachlich beschrieben und von Ihren Leuten pflegbar — ohne Programmierung.
Ihre Kolonne spricht Polnisch? Der Prüfbericht spricht Deutsch.
Gemischte und internationale Teams dokumentieren in ihrer Muttersprache — das Ergebnis ist ein normgerechter deutscher Bericht. Bei Fachkräftemangel ein direkter Kapazitätsgewinn.
Ihre Daten. Die Ihrer Kunden. Beides geschützt.
Fotos, Sprachdateien, Anlagenakte und Audit-Trail liegen in deutschen Rechenzentren. Mandantengetrennte Ablage, kein Training öffentlicher Modelle mit Ihren Daten. Servicefotos zeigen oft Anlagen und Betriebsgeheimnisse Ihrer Kunden — auch die bleiben geschützt.
Für Pilotkunden bieten wir auf Wunsch die KI-Verarbeitung vollständig in der EU-Cloud-Region Frankfurt an — mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO.
Der Einstieg: ein klar abgegrenzter Pilot.
Ein Servicestandort, ein Anlagentyp — zum Beispiel eine Kranflotte oder ein Retrofit-Projekt. Die Freigabe bleibt bei Ihren Meistern und Sachkundigen.
Sie stellen bei
Zugang zu realen Einsätzen, einen Meister oder Sachkundigen als Prüfer, fachliche Validierung der Prüfpunkte.
Wir liefern
Das System, das Onboarding und die Anpassung der Prüfmuster an Ihre Normen und Firmenstandards.
Typische Fragen
Reichen Fotos für eine belastbare Prüfung?
Ja — nicht Beurteilbares wird als nicht geprüft ausgewiesen, nie geraten. Messwerte bleiben der Fachkraft vorbehalten.
Wie geht das System mit Bestandsanlagen um?
Bestandsschutz wird berücksichtigt: das Errichtungsjahr wird erfragt und das Regelwerk entsprechend angesetzt.
Welche Normen werden geprüft?
DIN VDE 0100, DIN EN 61439; kranspezifisch z. B. DIN EN 60204-32 und DGUV Vorschrift 52 — jeweils am Prüfpunkt benannt. Ihre Firmenstandards kommen dazu.
Können wir eigene Prüfpunkte definieren?
Ja. Prüfmuster sind fachlich beschrieben und von Ihren Leuten pflegbar, ohne Programmierung.
Was ist mit vorhandenen Systemen (ERP, Instandhaltung)?
Berichte und Daten sind exportierbar (PDF, CSV, API); die Anbindung klären wir im Pilot.
Pilot-Gespräch vereinbaren.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.
Direkter Draht+49 (0) 155 670 079 48— Thomas Muschalik